Düsseldorfer Malerschule

Die Düsseldorfer Malerschüler, allen voran Johann Wilhelm Schirmer und sein Mentor Carl Friedrich Lessing, entdeckten um 1826 das Neandertal für ihre Kunst, aber auch für ihre "Frühlingsfeste" in der Neanderhöhle.

Ab 1832 betreute Schirmer die neu eingerichtete Klasse für Landschaftsmalerei an der Düsseldorfer Akademie. Er schulte den Blick seiner Studenten direkt vor der Natur durch detailgenaue Freilichtstudien. Die nun aufblühende Landschaftsmalerei entwickelte sich neben der Genremalerei zur eigentlichen Stärke der Düsseldorfer Malerschule.


Die heute zerstörte Schlucht mit der rauschenden Düssel, den schroffen Felsen und der üppigen Vegetation, beeindruckte die Maler zutiefst. Ihre Zeichnungen und Gemälde sind neben wenigen Reiseberichten die einzigen Zeugnisse, die vom ehemaligen Neandertal geblieben sind.