Vergangene Sonderausstellungen

 

November bis März 2012, LEGO Zeitreise

 

In dieser Ausstellung konnten Besucher auf LEGO Zeitreise gehen: von den Urmenschen und Mammuts zu den Pyramiden, zum griechischen Tempel, Römerlager, mittelalterlichen Burg bis hin zur Gegenwart und einem Ausblick in die Welt der Zukunft. Sämtliche Modelle der Ausstellung baute LEGO Certified Professional René Hoffmeister mit seinem Team für das Neanderthal Museum.

 

 


Mai bis September 2011, Von Zeit zu Zeit

Zeit umgibt uns immer und überall, selbstverständlich und unbegreiflich. Die Ausstellung zeigte Zeitmessung mit Uhren und Kalendern, bot aber auch viel interaktives Ausprobieren. Was ist Zeit? Unterschiedliche Lesarten und Wissenswertes rund um die Zeit sind in der Ausstellung zu entdecken: Philosophische Fragen und hochkomplizierte Zusammenhänge wie etwa Albert Einsteins Relativitätstheorie, die Theorie vom Urknall, die Entstehung der Zeitzonen der Erde, die Zeitrechnung unterschiedlicher Kulturen, sowohl die „objektive“ Zeitmessung - mit Uhren und Kalendern - als auch das subjektive Zeitempfinden - wie lange dauert was -  und vieles mehr wurden mit einer Prise Humor serviert. 

 

November 2010 bis Mai 2011, Mammuts - Giganten der Eiszeit

Die Ausstellung bringt uns die Giganten der Eiszeit nahe. Die Ausstellung geht der Frage nach, wie die Urzeittiere aussahen, wie sie lebten und wie wichtig sie auch als Jagdbeute der Steppenjäger waren. Sie gibt auch Antworten auf das größte Geheimnis der faszinierenden Giganten: Warum sie verschwanden.

 

Juli bis November 2010, Riten des Lebens

Im Rahmen der Ausstellung wurde ein Vielzahl großformatiger Bilder des schwedischen Fotografen Anders Ryman präsentiert. Überall auf der Welt zelebrieren Menschen die entscheidenden Momente, mit denen neue Lebensabschnitte beginnen. Über sieben Jahre hat Fotograf Ryman die Welt bereist, um diese Rituale zu dokumentieren.

 

Februar bis Juni 2010, Galgen, Rad und Scheiterhaufen - Einblicke in Orte des Grauens

Galgen, Rad, Scheiterhaufen. Diese drei Wörter regen unsere Vorstellungen von der Grausamkeit frühneuzeitlicher Justiz an. Was aber wissen wir heute wirklich von den Prozessen, den Richtstätten, den Verurteilten? Mit Hilfe archäologischer, anthropologischer,historischer und volkskundlicher Quellen ging diese Ausstellung den spannenden Fragen nach.

 

Juli 2009 bis Januar 2010, Monster & Mythen

Die Ausstellung vom Natural History Museum aus London zeigte eine Vielzahl von Rekonstruktionen bekannter Mythenwesen und Monster wie Yeti, Drachen, Alien, Einhorn und viele mehr. Darüber hinaus zeigten Fossielien, wie es zu Entstehung der Legenden um die Fantasiewesen gekommen sein könnte.

 

April bis Juni 2009, LIFE - Eine Reise durch die Zeit

Die Ausstellung ist eine lyrische Deutung der Geschichte des Lebens auf der Erde durch den berühmten Fotografen Frans Lanting. In Fotos, die den Ablauf der Erd- und Naturgeschichte nachzeichnen, erzählt Lanting die Geschichte des Lebens von den frühesten Anfängen bis zu seiner heutigen Reichhaltigkeit. In sieben Kapiteln komponiert Lanting ein großartiges Porträt, das uns die magische Schönheit und das Wunder des Lebens auf unserem Planeten vor Augen führt.

 

Januar bis März 2009, Darwins Erbe - Eine Reise in virtuelle Körper

Neue Forschungen der Anthropologie - dies stand im Mittelpunkt der Sonderausstellung rund um die Forschungsergenisse von EVAN. Virtuelle Methoden und Techniken gewinnen auch in der Evolutionsforschung immer größere Bedeutung. Diese Techniken konnten in der Ausstellung hautnah erlebt werden - z.B. die aktuelle 3D-Forschung zur Entwicklungsgeschichte des Menschen von 3D-Oberflächen-Scanning bis hin zur Magnetresonanztomografie.

 

November 2008 bis Januar 2009, Phänomenta - Phänomenale Welten

Eine Mitmachausstellung für Jung und Alt vermittelte anschaulich physikalische Gesetze und Gegebenheiten. An über 20 Stationen konnten so naturwissenschaftliche Versuche von den Besucherinnen und besuchern selbst durchgeführt werden.

 

Juli bis November 2008, Loch im Kopf - Die ältesten Operationen der Welt

Die Ausstellung "Loch im Kopf" zeigte einen Querschnitt durch die geschichte von Schädeloperationen seit der Steinzeit bis heute. Neben historischen Instrumenten für Behandlungen könnte sich der Besucher viele Schädel der letzten Jahrhunderte anschauen und nachvollziehen, wie Schädeloperationen in der Vergangenheit vollzogen wurden. Neben einem nachgebauten OP-Bereich gab es einen Mitmachbereich für Erwachsene und Kinder.

 

Februar bis Juni 2008, Steinzeit-Massaker . Tatort Talheim

Die Ausstellung „Steinzeit-Massaker . Tatort Talheim“ zeigte einen echtern Steinzeit-Krimi und somit die gesamte Geschichte der 34 Menschen, die vor 7000 Jahren einer Mörderbande in Talheim zum Opfer fielen. Jetzt haben Archäologen und Gerichtsmediziner den Tathergang für die Ausstellung rekonstruiert. Dabei wurden modernste Methoden zur Aufklärung der uralten Morde verwendet. So konnten bei diesem einmaligen archäologischen Fund durch genetische Tüftelarbeit neben Alter, Geschlecht, Krankheiten und Mangelerscheinungen sogar die verwandtschaftlichen Beziehungen der etwa vier Großfamilien aufgeklärt werden.


Juli bis Oktober 2007, Ein Himmel auf Erden
Wanderausstellung zur Himmelsscheibe von Nebra. Die Himmelsscheibe von Nebra (Sachsen-Anhalt), 1999 entdeckt, ist einer der wichtigsten archäologischen Funde des vergangenen Jahrhunderts. Die Bronzescheibe mit Goldapplikationen zeigt die bislang älteste konkrete Darstellung des Kosmos weltweit. Die Himmelsscheibe wurde vor 3600 Jahren zusammen mit wertvollen Waffen, Schmuck und Gerät auf dem Gipfel des Mittelberges bei Nebra niedergelegt. Die Ausstellung beantwortete alle Fragen rund um die Himmelsscheibe.

 

Februar bis Mai 2007, 100.000 Jahre Sex Über Liebe, Fruchtbarkeit und Wollust
Was Sie schon immer über Sex wissen wollten, hier wird es gezeigt. Von der Steinzeit bis ins 19. Jahrhundert führt unser Gang durch die Geschichte der Sexualität. Machen Sie sich auf eine Reise mit Überraschungen gefasst. Die bunte Palette der rund 250 Exponate aus 60 europäischen Museen reicht von steinzeitlichen Figuren mit übergroßen Geschlechtsteilen bis hin zu neuzeitlichen Bildern mit deftigen Sexszenen.

 

November 2006 bis Februar 2007, 100 Jahre Strom
Vom Edison-Licht bis zum iPod leitet ein Zeitstrahl die Besucher durch 100 Jahre Stromgeschichte. Objekte aus unterschiedlichen Epochen, Designklassiker sowie Raritäten, vermitteln einen Eindruck vom jeweiligen Stand der Technik. Eine Station führt unter die Erde und zeigt, was unter dem Asphalt zur Sicherstellung der Stromversorgung notwendig ist. Der „Haushalt 1960“ erinnert daran, dass Strom zu dieser Zeit den privaten Alltag erreicht hatte. Der Blick in Wohnzimmer und Küche zeigt Mixer, Bügeleisen und Fernseher.

 

Mai bis September 2006, Hautnah. Neanderthaler
Die Ausstellung nahm das Bild vom Neanderthaler in der Öffentlichkeit und in der Wissenschaft unter die Lupe. Sie stellte dem Klischee vom wilden Mann Einzelschicksale von NeanderthalerInnen gegenüber. Stellvertretend für jedes Lebensalter wurde die Geschichte eines bestimmten Fundes erzählt: Themen waren u.a. das Sterbealter, das Aussehen zu Lebzeiten sowie Krankheiten und Todesursache.

 

August 2006, Philatelistische Ausstellung und Ersttagspostamt
Aus Anlass des 150-jährigen Jubiläums gab die Deutsche Post am 10. August 2006 eine Sonderbriefmarke heraus, die am Ersttagspostamt im Museum zu erwerben war. Eine philatelistische Ausstellung zeigte international bedeutende Sammlungen zu den Themen Neanderthaler, Neandertal, Urgeschichte, Geologie und Paläontologie.

 

Februar - April 2006, Die Rückkehr des Ötzi
Die ganze Geschichte zu der Mumie aus den Ötztaler Alpen. Das Neanderthal Museum zeigte eine Rekonstruktion des Gletschermannes - wie er zu Lebzeiten aussah. Dieses Lebensbild wurde bereits 1996 von der GEO- Redaktion in Auftrag gegeben und von der Pariser Künstlerin Elisabeth Daynes umgesetzt. In die bestehende Konzeption wurden die neuen Erkenntnisse zu Leben und Todesursache des jungsteinzeitlichen Bergwanderers integriert.

 

April bis Oktober 2005, Das weisse Gold der Kelten
Salzbergwerk und Gräberfeld von Hallstatt - Salz ist lebensnotwendig. Für Jahrtausende war sein Wert vergleichbar mit dem von Gold, weil es für die Konservierung von Lebensmitteln unerlässlich war. Im österreichischen Salzkammergut in Hallstatt liegt das bekannteste prähistorische Salzbergwerk der Welt. Die Funde aus Bergwerk und Gräberfeld zeugen von der harten Arbeit, aber auch vom Reichtum der Bergleute vor 2500 Jahren.

 

Dezember 2004 - Februar 2005, Urmütter der Steinzeit - Bilder weiblicher Schöpfungskraft
Frau - Mutter - Ahnin - Göttin: Metaphern dieser Lebenskette zeigten die steinzeitlichen Frauenfiguren der Sammlerin Ruth Hecker und die abstrakten Bildwerke der Malerin Judith Hecker. Geballte schöpferische Kraft, körperliche wie spirituelle Energie und Fülle des Lebens sprachen aus den großformatigen archaischen Gemälden sowie aus den über 90 Repliken, die alt- und jungsteinzeitliche Frauenstatuetten aus dem gesamten eurasischen Raum repräsentieren.

 

Mai - Oktober 2004, Bilder im Dunkeln
In dieser Ausstellung konnten die BesucherInnen selbst zu Höhlenforschenden werden. Grundlage der Ausstellung waren Bilder des Bühnenbildners und Fotografen Heinrich Wendel. Sie zeigte die eiszeitlichen Kunstwerke aus den Höhlen Frankreichs und Spaniens, die heute nur noch wenigen Menschen zugänglich sind.

 

Mai bis Juli 2003, Die Düsseldorfer Malerschule im Neandertal
Im Rahmen der Neanderland-Biennale "Bewegte Landschaften" zeigte das Neanderthal Museum Werke der Düsseldorfer Malerschule, die das "alte Neandertal" darstellen.

Juli bis November 2002, Experimentelle Archäologie in Deutschland
Das Neanderthal Museum präsentierte die Ausstellung des Landesmuseums für Natur und Mensch, Oldenburg. Die Ausstellung zeigte die experimentelle Rekonstruktion prähistorischer Techniken.

 

2001, Bild-Störung! – Der lange Weg vom Tollhaus zur Werkstatt für Behinderte
Die Ausstellung der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätte für Behinderte e.V. (BAG:WfB) zeigte ein eindrucksvolles Sittenbild des Umgangs der Gesellschaft mit geistig, psychisch oder körperlich schwerbehinderten Menschen.

 

Januar bis Mai 2001, Ahngesichter
Die niederländischen Künstler Adrie und Alfons Kennis zeigten ihre lebendigen Zeichnungen prähistorischer Menschen und Tiere. Ein Highlight der Ausstellung waren die ausdrucksstarken Kopfrekonstruktionen nach Original-Schädelfunden.

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Neanderthal Die Sonderausstellung berichtete von der wechselvollen Talgeschichte. Zu sehen waren archäologische Neufunde, sowie die preisgekrönten Entwürfe des internationalen Architektenwettbewerbes zur Gestaltung des Fundortes.

 

Juni - August 2000 Aufwärts oder hinab! – Ein Werkzyklus des Bildhauers Volker Friedrich Marten
Mit Skulpturen, hochformatigen Zeichnungen und kleinen Schaukästen schuf der Künstler eine archaische Inszenierung, die den Fragen des Woher und Wohin der Menschheit nachspürte.

 

Januar – April 2000, Evolution and Theory – Eine Ausstellung von Zadok Ben-David
Die Installation aus filigranen Aluminium-Skulpturen verdeutlichte die enge Verzahnung von menschlicher Evolution und technischer Innovation: Hominiden standen zwischen Schattenrissen technischer Erfindungen aus der Entstehungszeit der Evolutionstheorie.

 

Mai – Oktober 1999, Winnetous Tod - Mythos und Wirklichkeit nordamerikanischer Indianer
Büffeljagd, Federhaube, Tipi, Totempfahl und Tomahawk... Dieses Indianerbild nahm die Ausstellung als Startpunkt und spürte den Ursachen für den verzerrten Blick auf die indianischen Kulturen Nordamerikas nach.

 

März – Mai 1999, Familientreffen – Deutsche Neanderthaler zu Gast im Neanderthal Museum

Erstmalig konnten alle verfügbaren Skelettfragmente der Neanderthaler von deutschen Fundstellen gemeinsam in einer Ausstellung präsentiert werden.

 

Januar – April 1998, Frauen Zeiten Spuren
Mit dieser Ausstellung würdigte das Neanderthal Museum den Anteil der Frauen an der Menschheitsgeschichte. Archäologische und historische Beispiele illustrierten die Rollen und Funktionen, die Frauen wahrgenommen haben.

 

Mai – Juli 1997, Mit dem Pfeil, dem Bogen... Technik der steinzeitlichen Jagd
Hunderttausende von Jahren bildete die Jagd eine der Grundlagen menschlichen Lebens und Überlebens. In der Ausstellung wurden verschiedenste steinzeitliche Jagdwaffen gezeigt und durch Waffen aus der Arktis und dem südlichen Afrika ergänzt.